21. Dez. 2011

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Mel­bourne ist jetzt vor­bei. Und auf geht es Rich­tung Ade­laide auf die Great Ocean Road. Mel­bourne ist echt ein Traum. Mit eine der tolls­ten Städte, die ich bis­her gese­hen habe. Und schade, dass ich nur zwei Tage hier war.

Also was hab ich in gemacht? Ich bin durch die Stadt gelau­fen, mit dem Tram gefah­ren, hab eine alle Freun­din zum Lunch getrof­fen, war in St. Kilda, in Elwood, am Strand, in der Stadt.

Jeden­falls hab ich mich total in Mel­bourne ver­liebt. Und ich hoffe, dass ich es bald wie­der hier­her schaffe.

In den ers­ten bei­den Tagen hab ich außer­dem die zwei schein­bar wich­tigs­ten aus­tra­li­schen Sätze gelernt: How’s it going? und No worries. Ich glaube die bei­den Sätze sagen unwahr­schein­lich viel über die Aus­sies aus. Aber das werde ich wohl bald genauer rausfinden.

 
 
18. Dez. 2011

Ich will seit Jah­ren nach Aus­tra­lien. Und jetzt ist es end­lich soweit. Die Tour beginnt.

Die Tour. Ich sitze also gerade im Zug nach Düs­sel­dorf. Gleich wird dann bei Emi­ra­tes ein­ge­checkt und es geht über Dubai und Sin­ga­pur wei­ter nach Mel­bourne. In Mel­bourne bleib ich dann zwei Tage und über die Great Ocean Road geht es dann wei­ter nach Ade­laide. Dann einen Kurzaus­flug ins Bar­rosa und wei­ter nach Syd­ney. Zum Abschluss dann Bris­bane und Fra­ser Island.

Ganz aktu­el­les gibt es natür­lich immer via twit­ter.

 
 
13. Sep. 2011

Wie die Zeit ver­geht… Vor etwas mehr als drei Jah­ren hab ich bei der nexum als Bera­ter ange­fan­gen. Und diese Zeit geht Mitte Sep­tem­ber zu Ende. Nur was pas­siert jetzt? Um diese Frage und andere Fra­gen zu klä­ren habe ich mit mir ein klei­nes Inter­view geführt.

Mar­tin, du warst jetzt 3 Jahre bei der nexum. Wie wür­dest du die Zeit rück­bli­ckend sehen?

Ich hab mich in der nexum sehr wohl gefühlt. In der Firma war fast immer eine echt gute Stim­mung und ich würde jeder­zeit wie­der hier anfan­gen. Ein­fach ein tol­les Team. Ich habe hier einige Freunde gefun­den und werde viele Leute vermissen.

Dass heißt du wür­dest die nexum auch als Arbeit­ge­ber empfehlen? 

Ja, unbe­dingt. Die nexum ist ein tol­ler Arbeit­ge­ber. Natür­lich gab es immer wie­der kleine Rei­be­reien, aber auch die wur­den pro­fes­sio­nell gelöst.

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Und warum gehst du dann?

Schwere Frage. Die nexum war mein ers­ter Arbeit­ge­ber nach mei­nem Stu­dium. Ich hab hier meine ers­ten Erfah­run­gen im Umgang mit gro­ßen Kun­den gesam­melt und dabei viel gelernt, aber irgend­wann ist es an der Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen.

Und was machst du als nächstes?

Erst­mal mache ich mich User Expe­ri­ence Con­sul­tant selbst­stän­dig. Dafür ist zur Zeit eini­ges an Papier­kram zu erle­di­gen. Busi­ness­plan schrei­ben, För­de­run­gen bean­tra­gen und ganz viel ande­res admi­nis­tra­ti­ves Zeug.

Come wri­ters and cri­tics who pro­phe­size with your pens
And keep your eyes open, the chance won’t come again
And don’t speak too soon, the wheel’s still in spin
And there’s no tel­ling who that it’s naming
Oh the loser will be later to win
For the times, they are a changing

Du machst dich selbstständig?

Ja. Ich denke, das ist der nächste kon­se­quente Schritt. Wie es genau wird, wer­den wir sehen — aber es fängt schon ein­mal ganz gut an.

Und wann geht’s los?

Anfang Okto­ber. Für Pro­jekt­an­fra­gen bin ich natür­lich jetzt schon offen. Kon­tak­tiert mich doch ein­fach.

Willst du noch etwas sagen?

Ja. In sol­chen Momen­ten muss ich immer an »The times they are a-changing« von Bob Dylan den­ken: »Come wri­ters and cri­tics who pro­phe­size with your pens. And keep your eyes open, the chance won’t come again.« Da steckt viel Wah­res drin.

Dann viel Erfolg.

Danke.

 
 

Tom König hat sich ges­tern in sei­ner Kolumne War­te­schleife auf Spie­gel Online dar­über beschwert, dass jeder Dienst und jede Web­site einen eige­nen Login erfor­dert. Zudem plä­diert er dafür, ein­fa­che Pass­wör­ter wie »Mutti« zu verwenden.

Er argu­men­tiert bei den ein­fa­chen Pass­wör­tern damit, dass die beson­ders sen­si­ti­ven Ser­vices EC-Karte oder Mobil­te­le­fon nur mit einem sehr ein­fa­chen vier­stel­li­gen Code gesi­chert sind. Königs Argu­men­ta­tion greift aber hier deut­lich zu kurz. Er über­sieht einen ganz deut­li­chen Unter­schied zwi­schen einem Dienst wie Face­book und einer EC-Karte: Die EC-Karte hat ein nicht zu ver­ach­ten­des Zusatz­mo­men­tum gegen­über einem klas­si­schen Login — man muss die EC-Karte phy­sisch besit­zen und eine PIN ken­nen. Zudem wird die Karte nach drei Fehl­ver­su­chen gesperrt. Hier reicht also nicht nur Wissen.

Ein klas­si­scher Online Login funk­tio­niert aber meist nur mit Wis­sen. Und ein Teil des Wis­sens ist meist kein Geheim­nis. Sei es E-Mail-Adresse, Benut­zer­name oder — schon etwas gehei­mer — die Kun­den­num­mer. Hier muss also das Pass­wort den allei­ni­gen Schutz gewähr­leis­ten. Folg­lich muss das Pass­wort auch mehr Kom­bi­na­tio­nen als eine vier­stel­lige Zahl haben (das sind genau 10000). Diese könnte man in einer für einen Rech­ner recht über­schau­ba­ren Zeit durch­pro­bie­ren. Ähnlich ein­fach sind auch Dictionary-Attacks, bei denen nach­ein­an­der Wör­ter aus einem Wör­ter­buch durch­pro­biert wer­den, zu rea­li­sie­ren. Ins­be­son­dere, wenn man über ein Bot­netz ver­fügt. Natür­lich wer­den auch hier Sper­ren nach einer bestimm­ten Anzahl von Fehl­ver­su­chen seit lan­gem imple­men­tiert, aber auch diese sind ja nur eine Ver­lang­sa­mung des Problems.

Ein wich­ti­ges Ele­ment ist aber auch, dass man für jeden Dienst ein eige­nes Pass­wort nut­zen sollte. Dies kann natür­lich nach irgend­ei­ner merk­ba­ren Regel gebil­det wer­den. Dabei schlie­ßen sich leicht zu mer­ken und sicher nicht gegen­sei­tig aus. Oder man nutzt einen Passwort-Safe wie 1Password und Last­Pass. Ganz nach Gusto. Den­noch: ohne ein wenig Hirn­schmalz, wie man mit sei­nen Zugangs­da­ten umgeht, geht es bei rein wis­sens­ba­sier­ten Zugangs­sys­te­men nicht.

Google geht mit der 2-Step-Verification wie­derum den Weg einer Kom­bi­na­tion aus Wis­sen und Besitz. Und zwar in einer sehr kom­for­ta­blen Weise. Der Besitz­nach­weis muss nicht bei jedem Log­in­ver­such erbracht wer­den, es reicht die ein­ma­lige Veri­fi­ka­tion in einem bestimm­ten Zeit­raum an einem Rech­ner — bei Google alle 30 Tage.

Königs Arti­kel ist mei­nes Erach­tens nach eine große Gefahr, ruft er doch zu einer deut­lich zu gerin­gen Vor­sicht beim Umgang mit Pass­wör­tern auf. Wird die Benutzer/Passwort-Kombination an einer Stelle her­aus­ge­fun­den, kön­nen inner­halb kür­zes­ter viele andere Ser­vices betrof­fen sein. Und dann ist die Kacke am dampfen…

 

 
 
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