Jetzt wohne ich seit etwa drei Mona­ten in Köln. Zeit ein ers­tes klei­nes Res­umé zu machen: Was fehlt? Was ist toll?

Der erste Punkt ist rela­tiv ein­fach abzu­han­deln: Mir feh­len meine Freunde aus Bonn. Naja, Bonn ist nicht so wirk­lich weit weg aber irgend­wie ist es emo­tio­nal schon echt weit weg. So weit, dass es eine Stre­cke ist, die ich mit dem Auto fah­ren würde. Dann Sham­rock, James Joyce und Café Ein­stein. Und gut geteerte Stra­ßen, Fahr­rad– und Fuß­wege. Die gibt’s hier in Köln nur sehr wenig. Und natür­lich meine tolle Woh­nung in Bonn. Die fand ich weit schö­ner als meine jet­zige. Aber klar, das Ding in Bonn war auch eine abso­lute Traum­woh­nung. Und die Ver­schla­fen­heit Bonns.

Toll an Köln ist vor allem, dass ich nur 10 Minu­ten zu Fuß bis zur Arbeit brau­che. Alles ist echt in der Nähe. Die Stadt ist super. Vor allem super viel­sei­tig. Man muss nur Ehren­feld, das Bel­gi­sche Vier­tel und Deutz ver­glei­chen. Über­all etwas ande­res. Und ich wohne echt cen­tral. Schöne Knei­pen und Clubs gibt’s einige. Die Lauf­stre­cken am Rhein sind weit fle­xi­bler als in Bonn, da es mehr Brü­cken gibt. Und ich hab end­lich meine Köl­ner Freunde in der Nähe. Und mei­nen klei­nen Bruder!

Mei­nen Umzug bereue ich in kei­ner Weise. Eine der bes­ten Ent­schei­dun­gen, die ich seit lan­gem getrof­fen habe. Aber Köln und Bonn zu ver­glei­chen ist eigent­lich nicht mög­lich. Bei­des hat sei­nen Charme, obwohl mir der urbane Köl­ner Charme momen­tan weit bes­ser liegt.