Irgend­wie ist es ein komi­sches Gefühl. Ein Umzug ist mehr als nur ein Orts­wech­sel. Ein Umzug sym­bo­li­siert einen neuen Lebens­ab­schnitt, einen wei­te­ren Schritt. Es ist ein Abschnitt der zu Ende geht, aber auch ein Abschnitt der neu beginnt. Und es ist ein Hin un Her zwi­schen Freude auf das neue und Weh­mut bezüg­lich des Alten.

Sonn­tag geht es also nach Köln. Keine unbe­kannte Stadt, wie es Bonn noch vor drei Jah­ren war. Ich habe Freunde gefun­den. Leute von anderswo und Leute, die wie ich, aus dem Ober­ber­gi­schen kom­men. Men­schen die mir echt ans Herz gewach­sen sind. Men­schen, bei denen ich es ver­mis­sen werde, sie nicht mehr in der Nähe zu haben. Ich werde euch nie vergessen.

In der Dom­stadt habe ich jetzt auch schon viele Freunde, auf die ich mich echt freue sie auch abends mal pro­blem­los tref­fen zu kön­nen. Ich freue mich auch auf die kur­zen Wege zur Arbeit und nicht mehr täg­lich zwei Stun­den mit Hin und Zurück fah­ren zu ver­brin­gen. Ich freue mich auch dar­auf, einen neuen Lebens­ab­schnitt zu begin­nen. Oder wie Semi­so­nic es san­gen:

So gather up your jackets, move it to the exits I hope you have found a fri­end Clo­sing time Every new begin­ning comes from some other beginning’s end