Nach mei­nen Refle­xio­nen hab ich in der aktu­el­len Neon auch den Arti­kel über das Thema Hei­mat gese­hen: In mei­ner Lieb­lings­zeit­schrift wer­den drei Men­schen vor­ge­stellt, die nach Jah­ren, die sie von zu Hause fort waren aus den unter­schied­lichs­ten Grün­den zu ihren Wur­zeln zurück­ge­kehrt sind. Abso­lut lesens­wert und spricht mir voll­kom­men aus der Seele. Wäre Zeit, das in der Rubrik »meine Stadt« end­lich mal Wiehl the­ma­ti­siert wird.

Viel­leicht gehört es ja dazu, dass man sich im Pro­zess des Erwachsen-Werdens in einer mobi­len Welt auf so etwas wie Hei­mat zurück­be­sinnt. Das Kaff, aus dem man frü­her nicht schnell genug weg konnte, ist jetzt der feste Bezugs­punkt, zu dem man immer wie­der zurück­keh­ren kann. Der Ort, an dem man natür­li­cher­weise dazu­ge­hört, wo man um nichts kämp­fen muss, wo es ein­fach passt. Klar, das ist jetzt ein wenig idea­li­siert dar­ge­stellt, aber von der Ten­denz her stimmt es schon.

Zwei Sei­ten spä­ter wurde dann noch Orts­ge­spräch von Flo­rian Illies vor­ge­stellt, das des­sen Erfah­run­gen mit der hes­si­schen Pampa beschreibt. Ist hof­fent­lich am Mon­tag in mei­nem Brief­kas­ten der Pack­sta­tion am Bon­ner Bahn­hof. Noch ein Buch das auf die »to be read«-Liste kommt.