Es ist wieder soweit. Mit Jack Wolfskin hat mal wieder ein Unternehmen aus der Old Economy einen PR-Gau hingelegt. Was hat der Outdoor-Riese gemacht? Das Übliche, was Unternehmen wie Jack Wolfskin, Jako oder die Deutsche Bahn halt machen: die Anwaltskeule rausgeholt.

Jack Wolfskin hat ein paar Heimarbeitern, die handgemachte Produkte bei Dawanda vertreiben, eine kostenpflichtige Abmahnung geschickt. Warum? Weil auf den Produkten eine Tatze abgebildet war. Und Jack Wolfskin hat seine Tatze als Bildmarke eintragen lassen.
Und nun geht die Story durch die deutsche Bloglandschaft. Mal sehen ob der zu dem Private Equity Fonds Quadriga Capital — das sind die Unternehmen die Franz Müntefering mal als Heuschrecken bezeichnet hat — gehörende Konzern ähnlich wie Jako zurückrudert oder das wie mit der taz vor Gericht ausfechtet.
Als Kunde kann mich Jack Wolfskin nicht verlieren. Ich habe noch nie von denen irgendetwas gekauft. Die Produkte haben mir bisher nicht gefallen. Aber es wird nicht dazu kommen, dass ich irgendein Jack Wolfskin Produkt kaufe — auch wenn Sie Sponsor von St. Pauli, FC und 1860 wären und Produkte hätten, die mir gefielen.
Auflistung der Blogs bei der Jack Wolfskin Abwahnwelle : LOGOLOOK schrieb am 22. Oktober 2009 um 14:29:
[…] Sockhaus dandelionfilzhandwerk claudine-schöner stricken das freiluftblog tobias bischoff duckhome martin gude blogzicke salidandhisworld icerocket amendedestages tweet-rank wikio smilas malinj olavitadream Frau…äh… […]
Daniel schrieb am 2. Juni 2010 um 15:06:
Es geht weiter mit den Abmahnungen: http://www.ratgeberrecht.eu/abmahnung/abmahnung-der-firma-jack-wolfskin-durch-kanzlei-harmsen-utescher.html