In Paris ist die olym­pi­sche Flamme erlo­schen. Ein bes­se­res Sym­bol für den Glaub­wür­dig­keits­ver­lust der Olym­pi­schen Spiele könnte es gar nicht geben. Und etwas Bes­se­res hätte kaum pas­sie­ren können.

Jetzt bleibt nur noch zu hof­fen, das die ande­ren Sta­tio­nen des Fackel­laufs nicht hin­ter den fran­zö­si­schen und bri­ti­schen Vor­bil­dern zurück­bleibt. Dort müs­sen ähnli­che Pro­teste statt­fin­den. Dass die chi­ne­si­sche Regie­rung sich von den Pro­tes­ten umstim­men las­sen wird ist zwar zu bezwei­feln, ein Zei­chen sollte aber den­noch gesetzt wer­den. Die soge­nannte »Reise der Har­mo­nie« wird hof­fent­lich nicht ganz so har­mo­nisch, wie sich das die Orga­ni­sa­to­ren vor­ge­stellt haben.