12. Sep. 2007

Screenshot der Website von Wolfgang Schäuble

Das freut doch mein Herz, wie heise berich­tet ist die Web­site unse­res Bun­des­she­riffs Wolf­gang Schäu­ble zur Zeit nicht erreich­bar. Die DNS–Ein­träge ver­wei­sen auf die IP–Adresse 127.0.0.1, also den Rech­ner des jewei­li­gen Sur­fers. Hat die­ser einen Web­ser­ver instal­liert, wer­den die Inhalte ange­zeigt, die die­ser aus­lie­fert. Wenn nicht wird eine Feh­ler­mel­dung aus­ge­ge­ben. So viel zur IT-Kompetenz bei der CDU.

Die Ursa­che des Pro­blems ist unbe­kannt. Bei der CDU–Geschäfts­telle war auf Nach­frage von heise Online kein tech­nisch Ver­ant­wort­li­cher, auch nicht der laut DeNIC-Eintrag für die Domain tech­nisch Zustän­dige (tech-c), zu erreichen.

Update 23:40 Der Name­ser­ver ist immer noch nicht umge­stellt. Wenn dem so ist braucht man sich ja keine Sor­gen wegen des Bun­destro­ja­ners machen ;) .

Screenshot nslookup

 
 

Oder eher: »Wir haben heute hun­dert Kilo Inter­net beschlag­nahmt«. Jeden­falls erklärt Jan so wie man das Inter­net Innenminister-kompatibel beschrei­ben kann und was über­haupt 100 kg Inter­net sind oder sein könn­ten. Tja Phy­sik und Humor sind nicht so weit von ein­an­der weg.

 
 
5. Mai. 2007

Anders als Hit­wise vor eini­gen Wochen kommt For­res­ter Rese­arch in einer Stu­die zum Schluss, dass immer mehr Benut­zer selbst Inhalte für das Web krei­ren. Inter­es­sant aber nicht über­a­schend finde ich vor allem den hohen Anteil der Apple User an der Web 2.0-Gemeinde:

Beson­ders ver­wun­der­lich ist das nicht, ste­hen Mac-Anwender doch in dem Ruf, sich eher für krea­tive Dinge begeis­tern zu kön­nen. Zudem steht die schi­cke Apple-Hardware gerade bei jun­gen, mar­ken­be­wuss­ten Ver­brau­chern hoch im Kurs, genau jener Kund­schaft, die unter den akti­ven Web 2.0-Anwendern beson­ders häu­fig ver­tre­ten ist.

Sowohl Hit­wise als auch For­res­ter Reserch sehen das Mitmach-Web nicht am Ende. Den­noch feh­len bei vie­len der mushroo­men­den Web 2.0 Anwen­dung aller­dings das Busi­ness­mo­del. Ger­rit hat das vor ein paar Tagen recht schön beschrie­ben.

 
 

oder wer hat wel­chen Com­pu­ter? Ich hab heute mor­gen mal über­legt, wie viele Macs in mei­nem Umfeld in letz­ter Zeit auf­ge­taucht sind. Es sind eine ganze Menge.

Lus­ti­ger­weise sind sowohl die Mac– als auch die Linux-User in mei­nem Bekann­ten­kreis im Nor­mal­fall die Leute, denen ich eher ein grö­ße­res tech­ni­sches Know-How unter­stel­len würde. Sowohl Mac OS als auch Linux (vor allem Ubuntu) sind Win­dows mei­ner Mei­nung nach sowohl tech­nisch als auch von der User Expe­ri­ence über­le­gen oder wie Paul Gra­ham es for­mu­liert hat:

All the com­pu­ter people use Macs or Linux now. Win­dows is for grand­mas, like Macs used to be in the 90s.

Es scheint wohl ein all­ge­mei­nes Phä­no­men zu sein.

 

 
 
 
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