Ich bin grad beim sur­fen durch die Wiki­pe­dia (ich weiß, ich hab komi­sche Surf-Spots) beim Arti­kel über Phil Zim­mer­mann gelan­det und hab da ein wun­der­vol­les Zitat gefunden:

If pri­vacy is out­la­wed, only out­laws will have privacy.

Das führt mich wie­der mal zu mei­ner These das mehr Über­wa­chung, mehr Staat nicht zwangs­läu­fig zu höhe­rer Sicher­heit führt. Eher im Gegen­teil. Leute die sich ver­ste­cken wol­len, wer­den dies auch schaf­fen. Men­schen, die eigent­lich geschützt wer­den soll­ten, hin­ge­gen wer­den dadurch unver­hält­nis­mä­ßig stark beeinflusst.

Dass die Kof­fer­bom­ber vom August auf Vieo­auf­zeich­nun­gen zu sehen ist, zeigt eher, dass es ihnen egal war, ob sie damit auf­fal­len (es kön­nen ja noch andere den Weg zu Ende gehen) oder dass es sich um abso­lute Dil­le­tan­ten gehan­delt hat. In Köln-West oder Süd sind afaik keine Über­wa­chungs­ka­me­ras und wenn die Ter­ro­ris­ten da ein­ge­stie­gen wären…

Sehr schön wird der Ver­lust der Pri­vats­sphäre bei ste​reo​s​til​.de illus­triert:

Ein Frosch, den man in einen Topf mit hei­ßem Was­ser setzt, springt sofort her­aus. Setzt man ihn in kal­tes Was­ser und erhöht all­mäh­lich die Tem­pe­ra­tur, bleibt er sit­zen. Er bemerkt die Gefahr nicht, bis es zu spät ist. Wir bewe­gen uns durch den All­tag, hin­ter­las­sen Spu­ren und geben täg­lich mehr von unse­rer Frei­heit auf.

 
 
4. Feb. 2006

Ist es nicht cool, Daniel Rodrí­guez hat Tiger für den Brow­ser ent­wi­ckelt. PHP–Explo­rer stellt eine Datei­ver­wal­tung (und noch viel mehr) 1:1 im Look&Feel von MacOS dar. Ein­fach cool.

 
 
13. Okt. 2005

Letzte Woche haben wir in Inter­ac­tion Design mal wie­der über­legt, wel­chen Gegen­stand wir als den schöns­ten Gegen­stand bezeich­nen wür­den. Ich habe da direkt an mein Note­book gedacht. Und jetzt mag wohl wie­der der Ein­wand kom­men: Scheiß Infor­ma­ti­ker, den­ken nur in Com­pu­tern, aber nein. Mein Note­book ist eigent­lich ein Notiz­buch, es heißt nur aus Pro­vo­ka­ti­ons­grün­den Note­book — halt auf Eng­lisch. Es hat Sei­ten aus wei­ßem Papier und ist mit einem Foto aus einer Anzeige für eine Bild­agen­tur ein­ge­bun­den. Zudem ist mits einem Haar­gummi ein Blei­s­toift daran befes­tigt. Das post-digitale Zeit­al­ter ist analog!

 
 
9. Okt. 2005

aber trotz­dem hab ich was coo­les auch mal mit­ge­kriegt: Lounge 72 hat nen Kalen­der zum selbst­aus­dru­cken für die­ses Jahr gemacht. Irgendwo wird sich doch noch etwas Platz an mei­ner Wand finden…

 

 
 
 
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