Es ist vor­bei. Die tol­len Tage lie­gen hin­ter uns. Jetzt kommt die Zeit der Ein­kehr und Rück­be­sin­nung auf das Wesent­li­che. Und ich freue mich darauf.

Unsere Welt ist so schnell­le­big und wir kom­men immer weni­ger dazu, uns auf uns selbst zu besin­nen. Wer bin ich und was sind meine Wün­sche? Fra­gen, die ich mir viel zu sel­ten Stelle. Fas­ten bedeu­tet für mich nicht Ein­schrän­kung son­dern viel­mehr Befrei­ung von den Zwän­gen, die wir uns auferlegen.

Ich war am Ascher­mitt­woch seit lan­gem das erste Mal — abge­se­hen von Hoch­zei­ten oder Beer­di­gun­gen — in der Kir­che. Und es hat mir unwahr­schein­lich gut getan, nach der lau­ten Zeit des Kar­ne­vals auch ein paar ruhi­gere Töne zu hören und ein wenig run­ter zu schal­ten. Auch das Asche­kreuz zu emp­fan­gen war ein sehr schö­nes Gefühl — und das obwohl mir etwas mul­mig dabei war, alleine in die Kir­che zu gehen.

Die­ses Jahr wird es für mich in der Fas­ten­zeit im Wesent­li­chen um zwei Dinge gehen: Alko­hol und Süßig­kei­ten. Für den Alko­hol gibt es aller­dings zwei Frei­lose, von denen ich heute auf der Bas­ler Fast­nacht vor­aus­sicht­lich eins neh­men muss, viel­leicht schaff ich es ja auch ohne Alko­hol. Mal schauen.

Ob ich ein oder zwei Wochen Heil­fas­ten ein­schiebe, hab ich mich noch nicht genau ent­schie­den. Für unwahr­schein­lich halte ich das aber nicht. Mein Lauf­trai­ning wird aber defi­ni­tiv wie­der aufgenommen.