Photo: Die fantastischen Vier

Der Über­ra­schungs­head­li­ner auf der dies­jäh­ri­gen Rhein­kul­tur ist raus: die Fan­tis kom­men in meine ehe­ma­lige Hei­mat­stadt. Das jähr­li­che Fanta-Vier-Konzert wird also dies­mal in Bonn sein. (via bnlog) Neben den Fan­tis freu ich mich vor allem auf die Mons­ters of Lie­der­ma­ching. Die haben ja auch die letz­ten male ordent­lich gerockt. Ansons­ten gibt’s aber nichts, wor­auf ich mich wirk­lich freuen würde.

Apro­pos For­nika, ich hab sie mir ges­tern als Premium-Digipack gekauft und bin echt posi­tiv über­rascht. Die Kri­ti­ken waren ja nicht so berau­schend, aber bis auf die erste Sin­gle »Ern­ten was wir säen« gefällt mir alles recht gut. Echt cool find ich »Nikki war nie weg« aber auch andere Titel machen Spaß.

 
 

Es war heiß. Mir schon fast zu heiß. Trotz­dem hab ich meine Zeit für den Halb­ma­ra­thon aus Düs­sel­dorf von 2:27:50 auf 2:19:13 ver­bes­sern können.

Es war auf jeden Fall ein echt fei­nes Erleb­nis, durch Bonn zu lau­fen und dabei ange­feu­ert zu wer­den. Durch Bonn zu lau­fen ist für mich ja nichts so beson­de­res. Ins­ge­samt bin ich mit mei­ner Leis­tung unter den Bedin­gun­gen echt zufrie­den. An den schat­ti­gen Stel­len ging die Laufe­rei recht gut, nur sobald ich in die Sonne gekom­men bin war es echt hart. Anschlie­ßend gab es dann noch Schwim­men, Kölsch, Nudeln und Eis. War lecker.

Die Ein­stim­mung auf den Lauf am Sams­tag von Die Happy hat auch echt Spaß gemacht. Auf einer klit­ze­klei­nen Bühne, mit einer echt gro­ßen, lau­ten Anlage haben die Happy echt gerockt. Mir ist nur auf­ge­fal­len, dass ich nicht wirk­lich viele Lie­der von denen kenne. Das sollte ich in jedem Fall ändern. Pho­tos von dem Kon­zert sind schon seit Sams­tag online. Sehr lus­tig war auch, dass genau als das Kon­zert los­ging, ein LKW-Fahrer meinte, vor der Bühne her­fah­ren zu müs­sen. Es war eine echt sym­pa­thisch impro­vi­sierte Veranstaltung.

 
 

Letz­ten Sams­tag war es wie­der soweit. Die 21. WDR Rock­nacht des WDR Rock­pa­lasts hat wie­der gerockt. Eigent­lich sollte das Kon­zert im Pal­la­dium statt­fin­den, wurde dann aber kurz­fris­tig ins E-Werk ver­legt. Neben den Head­linern Faith­less, gaben die Manic Street Pre­achers, The Pipet­tes, The Suns­hine Under­ground und Goose ihr Kön­nen zum Bes­ten. Mibe­kom­men hab ich aber nur das Ende des Pipettes-Auftritts, Manic Street Pre­achers und Faith­less. Vor­her haben wir noch ein biß­chen am Beu­e­ler Rhein­ufer gegrillt.

21. WDR Rocknacht: The Pipettes auf der Bühne

The Pipet­tes haben mich echt posi­tiv über­rascht. Echt fei­ner Rockabilly-Girl-Band 50er60er Jahre Sound. Musik die ich echt mag. Ich fand es echt schade, dass ich nicht mehr von dem Kon­zert mit­be­kom­men habe. Feine Show. Mal sehen, viel­leicht gibt’s ja bald das Album als Fut­ter für mei­nen CD–Player.

Play­list: 00. Intro, 01. ABC, 02. Your Kis­ses Are Was­ted On Me, 03. Baby Don’t Leave Me, 04. Why Did You Stay?, 05. Because It’s Not Love (But It’s Still A Fee­ling), 06. It Hurts To See You Dance So Well, 07. Diure­tics, 08. Really That Bad, 09. Guess Who Ran Off For The Milk­man?, 10. I Love You, 11. One Night Stand, 12. Judy, 13. Dirty Mind, 14. Pull Shapes, 15. We Are The Pipettes

21. WDR Rocknacht: Manic Street Preachers auf der Bühne

Von den Manic Street Pre­achers war ich etwas ent­täuscht. Der Sound war etwas mat­schig und irgend­wie war es im E-Werk etwas sehr warm. Es war ganz nett, aber ich hatte die Band irgend­wie inter­es­san­ter in Erin­ne­rung. Net­ter 90er Jahre Rock. Ich bin halt noch nicht 35 :).

21. WDR Rocknacht: Interview mit Faithless vor dem E-Werk

Dann habe ich mich Mar­kus irgend­wann nach drau­ßen bege­ben. Irgend­wann wur­den im E-Werk Bier­gar­ten die Pipet­tes inter­viewt und kurze Zeit spä­ter auch Faith­less. In dem Moment hat man extrem gemerkt, dass die Rock­nacht kein Tee­nie oder Punk Kon­zert ist. Mit­ten zwi­schen den Zuschau­ern konn­ten die Bands pro­blem­los inter­viewt werden.

21. WDR Rocknacht: Faithless auf der Bühne

Faith­less haben im Anschluss extrem gerockt. Sehr feine elek­tro­ni­sche Musik. Es waren von den 8 Musi­kern immer nur die auf der Bühne, die auch tat­säch­lich an dem Stück mit­wirk­ten. Faith­less haben in ihrer Musik immer wie­der ein Span­nungs­bo­gen auf­ge­spannt und die­sen auch immer wie­der auf­ge­löst. Auf Ener­gie folgt Ruhe und auf Ruhe Ener­gie. Sehr gut hat mir gefal­len, dass die Band meist keine Pause zwi­chen den Stü­cken gemacht hat und wenn etas gesagt wurde dann nur ein­zelne Worte wie »Peace« oder »Unity«. Ins­ge­samt ein sen­s­tio­nel­les und run­des Kon­zert. Hat echt Spaß gemacht.

Play­list: 01. I Hope, 02. To All New Ari­vals, 03. Insom­nia, 04. In The End, 05. Emer­gency, 06. All Races All Colours, 07. God Is A DJ, 08. Bring My Family Back, 09. Mass Destruc­tion, 10. Ever­y­thing Will Be Alright Tomor­row, 11. What About Love, 12. Bombs, 13. Drif­ting Away, 14. Music Mat­ters, 15. Dirty Ol‹ Man, 16. I Want More, 17. We Come 1. Zuga­ben: 18. Muham­mad Ali, 19. Salva Mea

Jetzt, wo mein Pho­to­al­bum wie­der funk­tio­niert sind auch meine Pho­tos von der WDR Rock­nacht abrufbar.

 
 

Mit dem Rock am Zoll ist ges­tern abend meine letzte laut-werden-Veranstaltung mit gro­ßem Erfolg über die Bühne gegan­gen. Wir schät­zen das etwa 2500 Zuschauer unser Fes­ti­val am alten Zoll in Bonn ver­folgt haben. Es hat alles wie am Schnür­chen geklappt und auch Petrus war uns hold.

Mit etwas weh­mü­ti­gem Auge schau ich jetzt auf die lange Arbeit rund um den Ver­ein zurück und weiß aber, dass sich auf so einen Erfolg gut auf­bauen lässt. Mar­kus spricht sogar schon über nächs­tes Jahr. Für mich per­sön­lich ist die Ent­schei­dung jetzt zu gehen defi­ni­tiv rich­tig so dass ich mich jetzt mit vol­lem Elan mei­ner Master-Thesis wid­men, mein Stu­dium zu Ende brin­gen und meine Zukunfts­pla­nung, wo auch immer sie mich hin­führt, ange­hen kann. Ihr lie­ben, die Zeit mit euch war schön und nach so einem Erfolg ist es um so schö­ner zu gehen.

 

 
 
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