Es ist wie­der soweit. Mit Jack Wolfs­kin hat mal wie­der ein Unter­neh­men aus der Old Eco­nomy einen PR-Gau hin­ge­legt. Was hat der Outdoor-Riese gemacht? Das Übli­che, was Unter­neh­men wie Jack Wolfs­kin, Jako oder die Deut­sche Bahn halt machen: die Anwalts­keule rausgeholt.

Hundetatze im Sand

Jack Wolfs­kin hat ein paar Heim­ar­bei­tern, die hand­ge­machte Pro­dukte bei Dawanda ver­trei­ben, eine kos­ten­pflich­tige Abmah­nung geschickt. Warum? Weil auf den Pro­duk­ten eine Tatze abge­bil­det war. Und Jack Wolfs­kin hat seine Tatze als Bild­marke ein­tra­gen lassen.

Und nun geht die Story durch die deut­sche Blog­land­schaft. Mal sehen ob der zu dem Pri­vate Equity Fonds Qua­driga Capi­tal — das sind die Unter­neh­men die Franz Münte­fe­ring mal als Heu­schre­cken bezeich­net hat — gehö­rende Kon­zern ähnlich wie Jako zurück­ru­dert oder das wie mit der taz vor Gericht ausfechtet.

Als Kunde kann mich Jack Wolfs­kin nicht ver­lie­ren. Ich habe noch nie von denen irgend­et­was gekauft. Die Pro­dukte haben mir bis­her nicht gefal­len. Aber es wird nicht dazu kom­men, dass ich irgend­ein Jack Wolfs­kin Pro­dukt kaufe — auch wenn Sie Spon­sor von St. Pauli, FC und 1860 wären und Pro­dukte hät­ten, die mir gefielen.