Manch­mal motze ich ja ganz gerne. Dies­mal ist es aber nicht meine all­ge­meine Schnee– und Win­tera­ver­sion an sich, dies­mal motze ich über die Unfä­hig­keit in der Stadt Köln, Geh­wege und Stra­ßen schnee– aber vor allem auch eis­frei zu bekommen.

Nun aber erst­mal zum Anfang. Tief Petra hat uns eini­ges an Schnee beschert und danach kam noch eine ganze Menge Schnee run­ter. Nur was pas­siert damit in Köln. Der Schnee bleibt erst­mal eine Zeit auf den Stra­ßen und Geh­we­gen lie­gen. Kaum einer schert sich um die Räumpflicht, die auch in Köln besteht. Und die AWB haben ganze 60 Räum­fahr­zeuge im Ein­satz gehabt. Und das in einer Stadt mit etwa einer Mil­lio­nen Einwohner.

Komisch war aber, dass die Räum­fahr­zeuge — wenn ich dann mal zufäl­lig eins gese­hen habe — immer die Schau­fel hoch­ge­klappt hat­ten. Salz allein bringt nur auf einer geräum­ten Straße etwas. Und es ist auch nicht wirk­lich unbe­dingt nötig. Schnee räu­men wäre aber toll gewesen.

Ein total ande­res Bild hat sich mir über die Weih­nachts­tage im Ober­ber­gi­schen gebo­ten. Die Ober­wieh­ler Straße in Wiehl war bes­ser geräumt als die Innere Kanal­straße. Selbst Sei­ten­stra­ßen waren schnee– und eis­frei. Alles fuhr und ging sich problemlos.

Die Rück­fahrt war bis zu dem Zeit­punkt, als ich auf Köl­ner Stadt­ge­biet gefah­ren bin, kein Pro­blem. Alle Stra­ßen waren geräumt und kein biss­chen glatt. Als ich auf die Zoo­brü­cke fuhr wurde es etwas schwie­ri­ger, aber die Innere Kanal­straße und die Vogel­s­an­ger Straße hät­ten einer Eis­bahn alle Ehre gemacht.

Ich kann nicht sagen, wer hier ver­sagt hat, sicher ist nur das es auch bei sol­chen Wet­ter­ver­hält­nis­sen anders geht. Und da kann sich Köln eine Scheibe von Wiehl abschneiden.