Es hat mich mal wie­der erwischt, meine häu­figste Krank­heit ist wie­der da: Das Fern­weh, die Rei­se­lust. Irgend­wie ist momen­tan alles wie­der mal in so nem Trott ein­ge­fah­ren und es pas­siert irgend­wie nix Inter­es­san­tes. Und dazu kommt das jetzt auch noch Semes­ter­fe­rien sind. Mag es daran lie­gen, dass mal wie­der Zeit ist was Neues zu ent­de­cken, eine neue Stadt, ein neues Land, einen neuen Kon­ti­nent. Hmmm, es fült sich so an, als ob es Zeit für einen Auf­bruch ist, Zeit etwas ande­res zu sehen, mal wie­der raus zu kommen.

Aus­ge­löst hat das ganze ein Arti­kel in der neuen Neon: »Meine Stadt: Tel Aviv«. Und das nach­dem im letz­ten Heft Paris vor­ge­stellt wurde. Wenn jetzt noch im nächs­ten Heft Stock­holm (oder wegen mir auch Porto oder Lis­sa­bon) dran­kommt, wird das ganze bestimmt noch schlim­mer. Wir wer­den sehen. Viel­leicht muss ich mich ein­fach mal auf den Weg machen, aus mei­ner Lethar­gie raus­kom­men und irgendwo vom Vor­ort in die Stadt zie­hen oder mal wie­der rich­tig in Urlaub fah­ren oder so.

 
 

Ralf Streck berich­tet auf Tele­po­lis: In Schwe­den hat sich eine Par­tei gegrün­det, die das Urhe­ber­recht auf’s Korn nimmt. Inter­net­nut­zer wer­den laut der Pira­ten­par­tei, wie sich die Grup­pie­rung in guter alter Wikin­ger­tra­di­tion nennt, nur durch die ihrer Mei­nung nach zu stren­gen Gesetze zu Outlaws.

Die Par­tei geht zudem hart mit der sog. Vor­ats­da­ten­spei­che­rung ins Gericht. Die Zustim­mung zu die­ser EU-Richtllinie durch das EU-Parlament und auch die schwe­di­sche Regie­rung hatte in Schwe­den zu Pro­tes­ten geführt.

Wie die schwe­di­schen Wäh­ler sich ent­schei­den wer­den, steht in den Ster­nen, die Idee hat aber in jedem Fall Respekt verdient.

 

 
 
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