An der Uni­ver­sity of Washing­ton haben For­scher, wie heise und Time berich­ten, her­aus­ge­fun­den, dass das Sprach­ver­ständ­nis von Klein­kin­dern mit zuneh­men­dem Fern­seh­kon­sum abnimmt.

Für jede Stunde, die sie täg­lich vor dem Fern­se­her ver­brin­gen, ler­nen acht bis 16 Monate alte Kin­der im Schnitt sechs bis acht Wör­ter weni­ger als Kin­der, die sich die Spra­che ohne »kind­ge­rechte« Fern­seh­pro­gramme oder angeb­lich lern­för­dernde Baby-DVDs aneignen.

Und das obwohl die Pro­gramme spe­zi­ell auf Kin­der zuge­schnit­ten sein sol­len. Wie soll sich auch ein Lern­er­folg ein­stel­len, wenn die Kin­der mit Unter­hal­tung berie­selt wer­den. Ler­nen erfor­dert mei­nes Erach­tens aktive Teil­nahme und in einem frü­hen Sta­dium ist das vor allem Kom­mu­ni­ka­tion mit der Umge­bung. Dass heu­ti­ges Fern­se­hen auch sonst keine hohe Qua­li­tät hat steht auf einem ande­ren Blatt.