16. Jan. 2008

Letz­ten Frei­tag war Wein­probe. Und die Weine waren sehr lecker. Wir haben ins­ge­samt 5 (Rot-)Weine getrun­ken (plus Pro­secco als Ape­ri­tiv und Cham­pa­gne und Ries­ling­sekt sowie Diges­tif am Ende). Das ganze war eine schöne Tour durch Europa. Und Fol­gen­des gab es zu trinken:

  1. Pro­secco Spe­ran­dio (Italien) ++
  2. Hum­mel Por­tu­gie­ser (Ungarn — Vilány) +
  3. Cas­tel Peter St. Lau­rent (Deutsch­land — Pfalz) +
  4. Jurt­schitsch Zwei­gelt (Öste­re­reich — Niederöstereich) +++
  5. J.P. Pal­mela (Portugal) ++
  6. Fir­ri­ato Nero d’Avola (Ita­lien — Sicilia) ++
  7. Cham­pa­gne Aut­reau Brut Rosé (Frank­reich — Champagne) +++
  8. Hahn­mühle Ries­ling Sekt (Deutsch­land — Pfalz) ++
  9. ver­schie­dene Digestifs, bei mir ein Grappa aus der Pfalz

Die Weine habe ich mit +, ++ und +++ bewer­tet. Zu mehr fehlt mir etwas die Erfah­rung (und Erin­ne­rung). Aber die Wein­probe bei Oli kann ich defi­nitv emp­feh­len. Die Aus­wahl der Weine war defi­ni­tiv rund und zu dem Wein gab’s lecke­ren Käse, gute Infos und wohl auch leckere Fleischprodukte.

Ich glaube, ich werde gerade Weintrinker.

 
 

Ich hab im letz­ten Jahr immer mehr ange­fan­gen, Wein zu trin­ken. Meist Rot­wein, so etwa in 98% der Fälle. Und ges­tern habe ich mir mein ers­tes Wein­buch gekauft: »Wine — just a drink« von Matt Skin­ner. Matt Skin­ner ist btw. ein guter Kum­pel von Jamie Oli­ver. Und Som­me­lier in einem sei­ner Restaus. Und ganz am Anfang steht ein tol­ler Vergleich:

Die Traube ist der Super­star in einem Pro­dukt das wir als Wein ken­nen und lie­ben gelernt haben. So etwas wie das Uhr­werk in der Uhr, der Motor im Auto, der Schlag­zeu­ger in der Band, die Sai­ten auf der Gitarre, die Luft im Fußball.

Nunja, das Buch ist recht cool geschie­ben und macht echt Spaß. Viel­leicht werd ich dann dem­nächst auch was von Wein wis­sen. Außer dass ich Weiß­wein meis­tens nicht mag und einen Roten bevorzuge.

Und wie bin ich auf das Buch gekom­men? Es stand bei Mama rum, ich hab rein­ge­schaut und mich nicht bevor­mun­det gefühlt von irgend­wel­chen Pin­gui­nen. Oder von Leu­ten die Wein trin­ken, bloß weil es schi­cker ist. Im Gegen­teil ist das Buch von jeman­dem geschrie­ben, der sein Surf­board unter dem Arm dir was über Wein erzäh­len kann.

 

 
 
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