Zumin­dest aus unse­ren Gedan­ken. Diese pro­vo­kante These hat Macx heute zumin­dest getroffen:

Eigent­lich soll­ten wir den Inter­net Explo­rer 6 und 7, und gern auch die 8. Ver­si­ons­num­mer igno­rie­ren. Wir schlie­ßen die Benut­zer­grup­pen nicht aus, und packen bestimmt nicht wie damals einen Satz unter die Web­seite nach dem Motto „opti­miert für Web­stan­dards“. Nein, statt des­sen wird die Web­seite eben bei dem einen Brow­ser gut aus­se­hen, und bei den ande­ren weniger.

Und ich finde er hat in gewis­ser­weise recht. Ich kann mich noch sher gut an die One-Dollar-For-Netscape-Initiative erin­nern. Damals war der Net­scape 4.7 das Hass­ob­jekt der Webent­wick­ler. Und es wurde Geld gesam­melt um Net­scape zu kau­fen und dann platt­zu­ma­chen. Naja, das hat dann ja dan­kens­wer­ter­weise AOL getan. Und zusätz­lich den Quell­code geöff­net. Und kurz dar­auf erblickte die Gecko-Engine das Licht der Welt und wurde gut.

Viel­leicht kann man, so wie Macx es vor­schlägt, Micro­soft dazu brin­gen, end­lich einen kon­for­men Brow­ser zu ent­wi­ckeln. Der IE8 könnte es ja wer­den. Und wie man damit umge­hen kann hat Ger­rit heute mor­gen sehr schön beschrie­ben:

Ich werde also zäh­ne­knir­schend die­sen Meta-Edge-Kram auf mei­nen Sei­ten inte­grie­ren, wenn denn alles so kommt, wie es der­zeit pro­pa­giert wird. Hilft ja nix. Denn sollte der IE 8 einen ähnlich gro­ßen Schritt in die Standards-Richtung machen wie der IE7, schont das in mit­tel­ba­rer Zukunft sehr meine Entwickler-Nerven. Da bin ich dann ganz Pragmatiker.