17. Mrz. 2007

Sie ist da, die neue! End­lich! Wie­der ›ne Zeit­schrift zum lesen im Zug!

 
 

Nach mei­nen Refle­xio­nen hab ich in der aktu­el­len Neon auch den Arti­kel über das Thema Hei­mat gese­hen: In mei­ner Lieb­lings­zeit­schrift wer­den drei Men­schen vor­ge­stellt, die nach Jah­ren, die sie von zu Hause fort waren aus den unter­schied­lichs­ten Grün­den zu ihren Wur­zeln zurück­ge­kehrt sind. Abso­lut lesens­wert und spricht mir voll­kom­men aus der Seele. Wäre Zeit, das in der Rubrik »meine Stadt« end­lich mal Wiehl the­ma­ti­siert wird.

Viel­leicht gehört es ja dazu, dass man sich im Pro­zess des Erwachsen-Werdens in einer mobi­len Welt auf so etwas wie Hei­mat zurück­be­sinnt. Das Kaff, aus dem man frü­her nicht schnell genug weg konnte, ist jetzt der feste Bezugs­punkt, zu dem man immer wie­der zurück­keh­ren kann. Der Ort, an dem man natür­li­cher­weise dazu­ge­hört, wo man um nichts kämp­fen muss, wo es ein­fach passt. Klar, das ist jetzt ein wenig idea­li­siert dar­ge­stellt, aber von der Ten­denz her stimmt es schon.

Zwei Sei­ten spä­ter wurde dann noch Orts­ge­spräch von Flo­rian Illies vor­ge­stellt, das des­sen Erfah­run­gen mit der hes­si­schen Pampa beschreibt. Ist hof­fent­lich am Mon­tag in mei­nem Brief­kas­ten der Pack­sta­tion am Bon­ner Bahn­hof. Noch ein Buch das auf die »to be read«-Liste kommt.

 
 

Und mal wie­der was aus der Neon: ein ural­ter Spruch, der mir schon immer gut gefal­len hat (dies­mal rezi­tiert von Franz Münte­fe­ring, aber im Ori­gi­nal soll er von Wins­ton Chur­chill stammen):

Wer mit 20 kein Kom­mu­nist ist, hat kein Herz! Wer mit 30 noch Kom­mu­nist ist, hat kei­nen Verstand!

Naja, ich gebe zu, dass ich mit 20 kein Kom­mu­nist mehr war, ich glaub das hab ich mit 17 oder 18 hin­ter mir gelas­sen, und mich dann eher frei­heil­ti­chen Ideen zuge­wandt. Aber mit 30 bin ich defi­ni­tiv kein Kom­mu­nist mehr :-) . Aber im Wesent­li­chen kann ich mich mit dem Inhalt des Zita­tes sehr gut identifizieren

 
 
19. Mrz. 2006

Blick über LissabonGes­tern war meine neue Neon in der Post. Und der erste Blick ging ins Inhalts­ver­zeich­nis um zu gucken, wel­che Stadt dies­mal in »Meine Stadt« dran­kommt. Und ich hab mei­nen Augen nich getraut, wie befürch­tet (oder eher gewünscht) war Lis­sa­bon dran. Das Fern­weh ist wie­der da. Und ich warte drauf wel­che Stadt als nächs­tes kommt.

 

 
 
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